Der Selbstlernkurs „KI und Soziale Arbeit“ vermittelt Grundlagen und Anwendungsfelder von Künstlicher Intelligenz im Kontext sozialer Arbeit. Im Fokus stehen sowohl die Auswirkungen von KI auf professionelle Arbeitsprozesse als auch auf die Lebenswelten von Klientinnen und Klienten.
Zielsetzung des Kurses
Ziel des Kurses ist es, Fachkräften ein fundiertes Verständnis von KI-Anwendungen zu vermitteln und sie in die Lage zu versetzen, deren Einsatzmöglichkeiten und Grenzen zu reflektieren. Dabei werden sowohl technische als auch ethische Aspekte berücksichtigt. Teilnehmende sollen lernen, KI-Anwendungen im beruflichen Alltag einzuordnen, deren Ergebnisse zu interpretieren und diese verantwortungsvoll für und mit Klient*innen zu nutzen.
Inhalte und thematische Schwerpunkte
Der Kurs ist in mehrere Themenbereiche gegliedert. Zunächst werden grundlegende Begriffe und technische Verfahren der KI eingeführt, einschließlich maschineller Lernverfahren und ihrer Potenziale sowie Risiken. Darauf aufbauend werden ethische Fragestellungen behandelt, wobei verschiedene Ansätze zur Bewertung von KI diskutiert und auf praktische Entscheidungssituationen übertragen werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf konkreten Anwendungen in der Praxis, etwa bei der KI-gestützten Gefährdungseinschätzung im Kinderschutz oder beim Einsatz sozialer Robotik. Diese Beispiele werden sowohl technisch erläutert als auch kritisch bewertet. Die Auswirkungen von KI auf die alltägliche Lebenswelt von Klienti*nnen, insbesondere im Hinblick auf Risiken und Unterstützungsbedarfe, sind ein eigener Themebereich des Kurses.
Zielgruppe, Dauer, Anbieter
Der Kurs richtet sich insbesondere an Fachkräfte der Sozialen Arbeit. Angesprochen sind Personen, die in ihrem beruflichen Kontext mit KI-Anwendungen konfrontiert sind oder sich darauf vorbereiten möchten.
Der Kurs ist kostenlos. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit beträgt etwa 15 Stunden. Bei erfolgreicher Bearbeitung von mindestens 80 Prozent der Online-Selbsttests wird eine Teilnahmebescheinigung bereitgestellt.
Angeboten wird der Kurs von Prof. Dr. Robert Lehmann (TH Nürnberg) und Prof. Dr. Joachim König (Evangelische Hochschule Nürnberg). Durchgeführt wird er auf der Plattform der Virtuellen Hochschule Bayern –open vhb. Eine Teilnahmebescheinigung kann nach erfolgreicher Bearbeitung der Übungsaufgaben heruntergeladen werden.