Datentools für Ausbildung und Studium: Entwicklungen differenziert analysieren

Die kompetenzz-Datentools stellen differenzierte Daten zu Ausbildung und Studium bereit – mit einem Schwerpunkt auf Geschlechterverhältnissen in MINT sowie Gesundheit und Soziales.

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Datengrundlage für Bildung und Fachkräftesicherung

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) stellt mit seinen Datentools Zahlen zur beruflichen Ausbildung und zum Studium in Deutschland bereit. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche MINT sowie Gesundheit und Soziales und insbesondere die jeweiligen Frauen- und Männeranteile. Die Daten können unter anderem für die Planung von Projekten, die Weiterentwicklung von Ausbildung oder die Entwicklung von Maßnahmen gegen Fachkräftemangel herangezogen werden.

Adressiert werden damit beispielsweise Akteur*innen aus Bildungspolitik und Bildungsinstitutionen sowie Arbeitgeber*innen, die Entwicklungen in Ausbildung und Studium auf einer differenzierten Datengrundlage betrachten möchten.

Datentools für Ausbildung und Studium

Das Datentool Ausbildung umfasst schulische und betriebliche Ausbildungsberufe in einem gemeinsamen Angebot. Dadurch können Ausbildungsberufe unabhängig vom Ausbildungssystem miteinander verglichen werden. Enthalten sind Zahlen zu Auszubildenden insgesamt, Anfänger*innen und Absolvent*innen für Deutschland und die einzelnen Bundesländer. Die Daten liegen grundsätzlich ab dem Schuljahr 2014/15 vor. Grundlage sind Daten des Statistischen Bundesamtes aus verschiedenen Statistiken.

Das Datentool Studium enthält Daten zu Studienanfänger*innen, Studierenden und Absolvent*innen. Für einzelne Kategorien reichen die verfügbaren Zeitreihen bis 1973 zurück. Die Daten basieren auf Hochschuldaten des Statistischen Bundesamtes.

Entwicklungen und Unterschiede sichtbar machen

Beide Datentools ermöglichen Auswertungen als Zeitreihen, Ranglisten und Karten. Damit lassen sich zeitliche Entwicklungen ebenso betrachten wie Unterschiede zwischen Ausbildungsberufen, Studienbereichen oder Bundesländern.

Die Auswertungen können nach verschiedenen Kriterien differenziert werden. Im Ausbildungsbereich sind beispielsweise Filter nach Region, Ausbildungsstatus und Ausbildungstyp möglich. Beim Studium können unter anderem Studienbereich, Region und Zeitraum ausgewählt werden.

Warum ist es eine Good Practice?

Die Datentools bündeln aktuelle und historische sowie deutschlandweite und regionale Daten zu Ausbildung und Studium und bereiten diese für individuell zusammengestellte Analysen auf. Ein Schwerpunkt liegt auf Frauen- und Männeranteilen in MINT sowie Gesundheit und Soziales.

Mit der Zusammenführung von schulischer und betrieblicher Ausbildung in einem Datentool wurde die Datengrundlage erweitert: Ausbildungsberufe aus beiden Ausbildungssystemen können direkt miteinander verglichen und damit über die gesamte Ausbildungslandschaft hinweg betrachtet werden.

Die langfristigen Zeitreihen sowie die Möglichkeiten zur Differenzierung nach Regionen, Bildungsbereichen und Geschlecht schaffen eine Grundlage, um Entwicklungen über längere Zeiträume zu verfolgen und Unterschiede sichtbar zu machen.

Anbieter

Die Datentools werden vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. (kompetenzz) bereitgestellt. Es ist Deutschlands größtes Netzwerk zu den Themen Technik, Diversity und Chancengleichheit. Seit über 25 Jahren fördert das Zentrum bundesweit die Chancengleichheit von Frauen und Männern und setzt sich dafür ein, dass Vielfalt als Erfolgsprinzip in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft gelebt wird. Das Kompetenzzentrum verbindet evidenzbasierte Expertise mit einem starken Netzwerk und übersetzen fachliches Wissen in konkrete Maßnahmen. Es ist Mitglied im Nationalen Bündnis Digitale Kompetenzen für Beruf und Alltag.

Geltungsbereich
Deutschland
Initiativentyp
Nationale Initiative
Zielgruppe
Digitale Kompetenzen für die Arbeitskräfte Digitale Kompetenzen für ICT-Profis und andere Experten Digitale Kompetenzen für alle Digital skills in education.
Organisation
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.