EU-Förderung: Projekte zur grenzübergreifende Medienkompetenz

Die EU-Kommission startet im Rahmen von des Programms Creative Europe einen Aufruf zur Einreichung innovativer grenzübergreifender Medienkompetenzprojekte. Ziel ist es, die gesellschaftliche Resilienz gegenüber Desinformation und Informationsmanipulation zu stärken.

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Inhalte und Ziel der Förderung

Die EU-Kommission fördert mit dieser Ausschreibung innovative Ansätze zur Stärkung der Medienkompetenz, um Bürgerinnen und Bürger besser auf die Herausforderungen der digitalen Medienlandschaft vorzubereiten. Im Fokus stehen grenzübergreifende Kooperationen, die kritisches Denken, informierte Entscheidungen sowie aktive Teilhabe fördern und so die Widerstandsfähigkeit gegenüber Desinformation und Informationsmanipulation stärken. Die Ausschreibung ist im Förderbereich des Programms Creative Europe verankert.

Ziel ist es, innovative Medienkompetenzprojekte in Europa zu fördern, die unterschiedliche Bevölkerungsgruppen erreichen und auf die dynamischen Veränderungen der digitalen Medienlandschaft reagieren.

Die Eckdaten der Ausschreibung

Die Ausschreibung richtet sich an Konsortien, die aus mindestens drei Einrichtungen bestehen. Diese müssen aus mindestens drei verschiedenen Ländern kommen, die am Programm Creative Europe teilnehmen. Die Konsortien können gewinnorientierte und/oder gemeinnützige Organisationen umfassen.

Jedes Projekt kann für einen Zeitraum von maximal zwei Jahren bis zu 500.000 EUR beantragen. Die maximale Kofinanzierungsrate liegt bei 70 % der gesamten förderfähigen Kosten. Das bedeutet, dass die Antragstellenden einen Eigenanteil zur Finanzierung der Projekte leisten müssen. Das Gesamtbudget des Aufrufs beträgt 3.000.000 EUR.

Einreichungsschluss ist der 11. März 2026.

Bitte beachten Sie alle Hinweise der offiziellen Ausschreibung im EU Funding & Tenders Portal, die maßgeblich sind: Call „NEWS – Media Literacy (CREA-CROSS-2026-MEDIALITERACY)“.

Welche Ergebnisse werden erwartet?

Die Ausschreibung zielt darauf ab, grenzübergreifende Kooperationen zu stärken, Good Practices über nationale, kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg umzusetzen sowie zielgruppengerechte Medienkompetenzangebote zu entwickeln. Zudem sollen Fachkräfte dabei unterstützt werden, ihre Methoden an neue Medienformate und veränderte Nutzungsgewohnheiten anzupassen.

Wo finde Sie weitere Informationen?

  • Alle offiziellen Unterlagen zur Ausschreibung sind im EU Funding & Tenders Portal veröffentlicht. Dort gibt es auch einen eigenen Bereich zur Partnersuche.
  • Dieser Call ist Teil des Programms Creative Europe. Das Programm verfügt in jedem Land über sogenannte „Desks“, die Antragstellende unterstützen, Informationen bereitstellen, bei der Vernetzung mit potenziellen Partnern helfen und bei der Antragstellung beraten.
    Es wird daher empfohlen, einen Creative Europe Desk in Deutschland zu kontaktieren: https://culture.ec.europa.eu/resources/creative-europe-desks.
Geltungsbereich
Europäische Union
Initiativentyp
EU-Initiative
Finanzierungsart
Zuschuss