Der nächste bundesweite Digitaltag findet am 26. Juni 2026 statt. Der Aktionstag soll Menschen zusammenbringen und Digitalisierung erlebbar machen. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich zuletzt mehr als 50.000 Menschen an über 2.500 Aktionen. Workshops, Diskussionsrunden, Stadtfeste und Tage der offenen Tür bieten die Möglichkeit, digitale Technologien kennenzulernen, auszuprobieren und besser zu verstehen. Die Teilnahme an den Angeboten sowie die Durchführung von Aktionen sind kostenlos.
Aktionen anmelden und finden
Aktionen für den Digitaltag 2026 können über die Webseite des Veranstalters (Initiative „Digital für alle“) angemeldet werden. Veranstaltungen können nicht nur am Aktionstag selbst, sondern im gesamten Aktionszeitraum vom 20. bis 28. Juni 2026 stattfinden. Ergänzend werden Online-Informationsveranstaltungen angeboten, bei denen Fragen zur Anmeldung beantwortet werden. Weitere Anregungen bietet ein Aktionsleitfaden.
Über eine Aktionslandkarte lassen sich Digitaltag-Aktionen leicht finden: https://digitaltag.eu/aktionslandkarte-2026
Fokusthema: Digitale Sicherheit
Der Digitaltag 2026 steht unter dem Motto „Digitale Sicherheit: Verstehen. Vermitteln. Vertrauen.“ Damit rückt ein Thema in den Fokus, das angesichts der zunehmenden Nutzung digitaler Angebote an Bedeutung gewinnt. Hintergrund sind unter anderem Herausforderungen wie Falschinformationen, manipulierte Inhalte und Hassrede im Internet.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen sich sicher im Netz bewegen, Informationen besser einordnen und digitale Angebote verantwortungsvoll nutzen können.
Livestream mit Gästen aus Politik und Gesellschaft
Am 26. Juni wird der Digitaltag zudem mit einem offiziellen Livestream begleitet. Geplant sind Schaltungen zu Aktionen in ganz Deutschland, Gespräche zur digitalen Teilhabe sowie die Würdigung der Preisträgerinnen und Preisträger des Preises für digitales Miteinander.
Zu den angekündigten Gästen gehören unter anderem Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dr. Stefanie Hubig, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung.
